"Lichtenhainer Wasserfall "
Inhaber: Rainer König
Kirnitzschtalstraße 11
01855 Kirnitzschtal OT Lichtenhain
Tel.: +49(0)35971 53733
Fax : +49(0)35971 57780
E-Mail:
lichtenhainer-wasserfall@
t-online.de
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Unser Haus wurde 1852/53 neben
dem vom Lichtenhainer Dorfbach gebildeten Wasserfall erbaut. Schon
Götzinger, der Chronist der Sächsischen Schweiz, erwähnt
Jahrzehnte vorher in seinem 1812 erschienenen Werk Schandau
und seine Umgebungen diesen Wasserfall. Dieser war wohl den
damaligen Reisenden nicht gewaltig genug, so daß man den 1830
den Bach mit einem aufziehbaren Wehr anstaute. Ein Lichtenhainer Bürger
bekam das Amt des Wasserfallziehers, der in einer Rindenhütte
einen kleinen Ausschank unterhielt und gegen ein Trinkgeld für
die "Fremden" die Stauanlage für einige Minuten öffnete.
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Gasthof Lichtenhainer Wasserfall |
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Der Wasserfall |
Nachdem das Gasthaus erbaut wurde, ergänzte
es sich bestens mit dem Wasserfall.Der Wirt fühlte sich (und
das gilt bis heute) für die Funktionsfähigkeit des Wasserfalls
zuständig, der sich als Besuchermagnet erwies und zahlreiche
Gäste anzog. Der Lichtenhainer Wasserfall wurde zu einem wichtigen
Knotenpunkt auf dem Fremdenweg zum Kuhstall, Winterberg und Prebischtor.
Hier konnte man Führer, Saumtiere oder Träger mieten.
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Tiefer Frost verwandelt den Wasserfall in ein bizarres
Eisgebilde
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Noch mehr Gäste kamen, als am 27.
Mai 1898 die Kirnitzschtalbahn eröffnet wurde. Die ersten Wagen
entgleisten zwar mehrmals auf ihrer Fahrt zum Wasserfall, brachten
dann aber doch die Teilnehmer der Eröffnungsfahrt zum kalten
Buffet am Lichtenhainer Wasserfall. Hunderttausende Touristen sollten
folgen.
Die historische Stauanlage wurde 1994 restauriert und seitdem wird
wieder alle halben Stunden das Wehr gezogen, um einen mächtigen
Wasserschwall zur Freude der Touristen herabschießen zu lassen.
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Die Kirnitzschtalbahn am Lichtenhainer Wasserfall
(Postkarte um 1900) |

Annonce aus einem Reiseführer von 1877
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Alte Postkarte |
| Die Feier des 150-igsten Jahrestages unseres
Gasthofes ist nun auch schon wieder Geschichte. Hier können Sie
nochmal einen Blick auf das Festprogramm
und ein Bild von E. Peschke, erster Wirt von 1853 bis 1859, und R.
Lehmann, Wirt von 1901 -1934, werfen. |
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